Licht im Ladenbau setzt wandelbare Akzente!

Licht im Ladenbau setzt wandelbare Akzente!

Licht und Farbe wirken unbewusst. Sonnenlicht macht Menschen glücklich, sagen Mediziner und warnen vor der Winterdepression. Wer mit seinem Laden im neuen Glanz erstrahlen will, braucht jedoch mehr als ein paar helle Lampen. Alles beginnt mit sorgfältiger Planung. Gutes Licht sorgt für ausreichend Helligkeit, aber Licht wird immer mehr auch zum Gestaltungsmerkmal im Wechselspiel mit der Architektur des Gebäudes und der Innenarchitektur des Ladens.

Licht gibt Orientierung und schafft Atmosphäre. Der Eingang sollte heller sein als andere Zonen, was dem Kunden intuitiv die Orientierung erleichtert. Helligkeit am Eingang sagt „Herzlich willkommen”. Differenzierte Beleuchtung unterstützt dann die Orientierung im Geschäft. Unterschiedliche Helligkeit weist erwünschte Wege zwischen verschiedenen Sortimenten, markiert Treppen, Rolltreppen oder Aufzüge. Licht kann natürlich auch architektonische Elemente betonen.

Die Ladenbauer als Generalunternehmer und die Leuchtenhersteller als Spezialisten beraten den Handel bei der Lichtplanung und installieren die Technik. Sie beginnen mit einer Simulation.Dabei fragt die quantitative Simulation nach physikalisch korrekten Zahlenwerten, um die in Normen vorgeschriebenen Beleuchtungsstärken und Leuchtdichten zu überprüfen.Die qualitative Simulation rückt dagegen die Atmosphäre in den Vordergrund.

„Die vertikale Beleuchtung ist im Zusammenhang mit Orientierung und Wegeführung nicht zu unterschätzen”, schreibt der Leuchtenhersteller Erco in seiner Broschüre „Einkaufswelten”. Dort liest man: „Die mit Licht geflutete Rückwand vermittelt
dem Kunden die Dimensionen eines Verkaufsraums. Die vertikale Beleuchtung von Displays und Dekorationen erweist sich bei einem großen und vielfältigen Warenangebot in der Horizontalen als eine hilfreiche Orientierung zwischen den Produktgruppen.”

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